Während der Hundstage liegt meistens ein Hochdruck-
gebiet über Mitteleuropa und es wird sehr heiß.
Zu den Hundstagen gibt es einige Bauernregeln,
die besagen, dass das Wetter beim Aufgehen des
Hundssterns (Sirius) bestimmend für die kommenden
Wochen ist (ähnlich der Regel zum Siebenschläfertag).
Daneben besagt eine andere Bauernregel, dass heiße
Hundstage einen kalten Winter vorhersagen.
Anfang Juli werden in der Wetterküche häufig schon
die Weichen für den Sommer gestellt.
Herrscht im ersten Monatsdrittel überwiegend schönes
Wetter, braucht man eigentlich gar keine Angst zu haben.
Kommt aber bis ca. 10. Juli eine vom Ozean heranwehende
feuchte Westströmung, gibt es meist einen verregneten Sommer.
Das bedeutet nicht ununterbrochen schlechtes Wetter,
aber wohl einen im Großen und Ganzen verregneten Sommer.
Hat sich nun tatsächlich das schlechte Wetter durchgesetzt,
hält es sich meist, durchsetzt von einigen Hitzetagen,
bis Mitte August und lässt eine längere hochsommerliche
Hitze- und Dürreperiode erst gar nicht aufkommen.